Archiv für den Monat: November 2016

Übersetzungsbüros als Sprachdienstleister

Ob Köln, Berlin, Hamburg oder Frankfurt – deutschlandweit gibt es Übersetzungsbüros. Worauf bei Auswahl und Beauftragung eines Sprachdienstleisters geachtet werden sollte – das ist hier zu erfahren. Außerdem geht es um die Frage, welche Qualifikationen Sprachdienstleister wie Übersetzungsbüros vorweisen können sollten. Hier finden sich die wichtigsten Fakten zum Thema.

Übersetzer vs. Übersetzungsmaschinen

Übersetzer, das ist allgemein bekannt, übersetzen das geschriebene Wort. Ob Webseite, Geburtsurkunde oder Bedienungsanleitung – eine Übersetzerin oder ein Übersetzer nimmt sich einen Text Satz für Satz vor, um ihn auf diese Art und Weise von einer in eine andere Sprache zu übertragen. Übrigens: Entgegen zahlreicher, weit verbreiteter Meinungen können (Übersetzungs-)Maschinen einen menschlichen Übersetzer (noch) nicht ersetzen. Maschinen übersetzen Wort für Wort, sehen jedoch keinen Kontext. Ein Übersetzungsprofi versteht dagegen die Gesamtheit des Textes. Er sieht den Inhalt als Einheit. Im Falle mehrerer Übersetzungsmöglichkeiten für ein Wort weiß er, welche die richtige ist. So weit sind Sprach- und Übersetzungsmaschinen noch lange nicht.

Webseiten, Geburtsurkunden und Bedienungsanleitungen

Heutzutage muss ein Text beziehungsweise Dokument nicht mehr persönlich beim Übersetzer und/oder Übersetzungsbüro abgegeben werden. Es reicht völlig aus, es per Fax oder E-Mail an die Übersetzerin oder den Übersetzer zu verschicken. Sogar bei Urkunden, so beispielsweise Geburtsurkunden, reicht ein Foto oder Scan des betreffenden Dokuments vollkommen aus. Die Übersetzung kommt ebenfalls per E-Mail, im Falle einer Beglaubigung auch per Post, zurück. So erhalten Kundinnen und Kunden Webseiten, Geburtsurkunden oder Bedienungsanleitungen möglichst schnell – für gewöhnlich innerhalb weniger Werktage – zurück. Übrigens: Im Falle einer Beglaubigung muss der Übersetzer beziehungsweise Auftragsnehmer beeidigt sein. Das bedeutet, dass nicht jeder eine beglaubigte Übersetzung von Dokumenten wie Urkunden oder Zeugnissen anfertigen darf. Übersetzungsbüros sollten daher alle Details – darunter Ausgangs- und Zielsprache sowie die Wortanzahl des Textes – kennen. Nur so ist die Erstellung eines passenden Angebots möglich.

Angebote ganz nach den eigenen Bedürfnissen

Geht es um seltene, außergewöhnliche Sprachkombinationen, so beispielsweise Bulgarisch-Deutsch oder Schwedisch-Deutsch, stößt so manches deutsche Übersetzungsbüro an seine Grenzen. Bei solchen Sprachkombinationen hat der Auftraggeber die Möglichkeit, über Portale wie Translated.net jemanden zu finden, der die Übersetzung des exotischen Textes übernehmen kann und möchte. Anders als bei einem Dolmetscher, der Reisekosten für den Anfahrtsweg in Rechnung stellt, sind die Kosten eines Übersetzungsprofis verhältnismäßig überschaubar. Er kann den Text, der übersetzt werden soll, per E-Mail empfangen und wieder versenden. Im Notfall kann sogar ein weiterer Dolmetscher beziehungsweise Übersetzer dazwischen geschalten werden. Dies ist aber selten sinnvoll, weil auf diese Art und Weise vergleichsweise viel verloren geht. Wichtig ist, dass beide Übersetzer eine Spezialisierung innerhalb der Branche vorweisen können. So kommt es auch bei schwierigeren Wörtern nicht zu Missverständnissen. Übrigens: Ehe die Kundin oder der Kunde ein Übersetzungbüro mit der Übersetzung eines Textes beauftragt, sollte er ausführlich mit dem Auftragnehmer über seine Anforderungen sprechen. Auf diese Art und Weise erhält jeder ein Angebot ganz nach seinen Bedürfnissen.

Übersetzer vs. Dolmetscher

Anders als Übersetzer übersetzen Dolmetscher nicht das geschriebene, sondern das gesprochene Wort. Sie finden sich auf Messen oder Kongressen, wo sie für Teilnehmerinnen und Teilnehmer in deren (jeweilige) Muttersprache übersetzen. Dolmetscher können jedoch auch bei Festen wie Hochzeiten oder Beerdigungen erforderlich sein, sobald ein Gast oder Partner die Landessprache nicht beherrscht. Die bekannteste und nachgefragteste Sprachkombination ist Deutsch-Englisch beziehungsweise Englisch-Deutsch. Hintergrund für die Beauftragung eines Dolmetschers ist nicht zwingend die Tatsache, dass die Teilnehmer einer Veranstaltung Englisch als Weltsprache nicht beherrschen. Es kann auch sein, dass das Vokabular von Laien nicht ausreicht, so beispielsweise auf einer Messe zu einem Nischenthema. Missverständnisse sollten hier selbstverständlich vermieden werden – vor allem im Falle von Business-Kontakten. Simultandolmetscher hören und übersetzen zeitgleich – eine Meisterleistung. Übrigens: Eine preisgünstige Alternative zum klassischen Dolmetscher vor Ort ist ein Telefondolmetscher. Er wird telefonisch zugeschaltet.