Archiv für den Monat: Oktober 2009

Dortmund – Die Musikmacher

Musik-Macher


In welchen Zusammenhang setzt man die Begriffe Musik und Dortmund?

Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt.
Wenn man ein wenig kulturell interessiert ist, fallen einem direkt Institutionen wie das Konzerthaus, das Opernhaus, das neugebaute Orchesterzentrum, das Harenberg-City-Center, die Westfalenhallen Dortmund, der Jazzclub Domicil oder Clubs wie das neugebaute FZW (Freizeitzentrum West), der Bakuda Club, die Diskothek „Im Keller“, die Suite 023 und viele mehr ein.
Diese schaffen es, ein bereits sehr weites Spektrum zu füllen, welches durch auf den Abriss des Thierbrauereigeländes und den damit verbundenen Neueröffnungen der dort ansässig gewesenen Clubs hoffentlich noch erweitert wird.
Was jedoch bei dieser Aufzählung noch außen vor bleibt, sind die Stellen und Menschen an und dank welchen Musik entsteht und sich weiter entwickelt.
Diese sind bis auf die konventionellen Einrichtungen, wie die Musikschule-Dortmund, eher an einer Hand abzählbar.
Mit dem Projekt „Die Musikmacher“ soll dies geändert werden.

Wer oder was sind Musikmacher?

Unter den Begriff „Musikmacher“ fallen Tausende von Laien, aus Chören, die Musik generations- und genreübergreifend interpretieren, professionelle Künstler, die am Dortmunder Musiktheater, im Opern- und Konzerthaus mit einem großen Einsatz Angebote durchführen, sowie 230 Unternehmen der Musikwirtschaft, welche mit jährlich 213 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Ebenso dazu gehören Menschen und Institutionen, welche sich für die oben genannten Instittionen einsetzen und somit Raum für die Musik in Dortmund schaffen.
Bestes Beispiel hier für ist das Dortmunder U, welches zukünftigen Heimstatt der Dortmunder Kreativwirtschaft werden wird.
Das Konzept der Musikmacher geht sogar so weit,  Dortmund als Musikstadt zu bezeichnen:

„Der Mut zur Disharmonie, die leidenschaftlichen Kontroversen, die diese Stadt seit Jahrhunderten prägen, machen Musik in Dortmund umso ausdrucksstärker. Im Musikleben spiegeln sich das Neben- und Miteinander der verschiedenen soziale, konfessionellen und ethnischen Bevölkerungsgruppen wider.“

Begründet wird diese Aussage damit, dass dies nur über die schaffenden Menschen, also das „machen“ von Musik möglich ist, welche mit vollem Einsatz Spielen, Singen, Interpretieren, Musik Produzieren und Vermarkten.

Ziele der Musikmacher?

Hauptziel des Kreativkonzeptes „Die Musikmacher“ soll sein, Stellung gegenüber dem Thema Musik zubeziehen. Desweiteren soll „Das U“ als kreatives Zentrum der Stadt, mit dem Aussehen einer Stimmgabel in Verbindung gebracht werden. Ebenso ist die Stimmgabel ein eindeutiges Zeichen für Stimmigkeit von Musik und soll eine Metapher für das „Tonangeben“ in diesem Bereich sein.
Gebildet wird das U aus Bausteinen, basierend auf den Basiselementen des Kulturhauptstadt 2010-Logo, welche die Vielfalt der Dortmunder Musikszene symbolisieren.

Das Logo dieses Konzeptes wurde erarbeitet von der Dortmunder Dipl.-Grafik-Designerin Annette Liese, ihres Zeichens selber Hobby-Musikmacherin im Bereich Gesang.

Der theoretische Teil des Konzeptes wurde von Katrin Osbelt (Inhaberin der Kommunikationsagentur KO2B) erstellt. Auch K. Osbelt ist Hobby-Musikmacherin und spielt die Instrumente Klavier und Querflöte.

Für weitere Informationen:

Musikmacher Dortmund

Städte im Wandel

Dortmund wächst und wandelt sich, nur fünf Kilometer von der City entfernt entsteht einer der größten Innovationsstandorte in Deutschland. Mit einer sehr guten Anbindung an Autobahnen und dem Dortmunder Flughafen.Auf dem ehemaligen Hochofen- und Stahlwerksgelände Phönix entstehen rund 15.00 neue Arbeitsplätze in den Branchen der Zukunft. Phönix soll ein großer Standort für Mikro- und Nanotechnologie werden.Außerdem entsteht ein attraktives Wohnviertel mit neuen Wohnungen in Dortmund und hohem Freizeitwert. Es entsteht ein neuer Wirtschafts- Arbeits- und Lebensraum mitten in der Stadt. Durch einen ganz neu angelegten Stausee wird Phönix zu einem ganz besonderen Anziehungspunkt in Dortmund werden.

Nicht nur das Gebiet um das Phönixgelände ist im Wandel auch in anderen Teilen der Stadt sind große Bauvorhaben geplant. Wie zum Beispiel das Stadtgebiet um die Rheinische Straße. Hier soll ein ganzes Stadtquartier energetisch optimiert werden.

Auch Düsseldorf steht nicht still. Seit Jahren wird der Düsseldorfer Hafen umgewandelt in ein modernes Büro- und Wohnquartier. Damit möchte sich Düsseldorf europaweit positionieren und den Branchen für Werbung, Kunst und Medien ein attraktives Viertel schaffen. Dadurch entstehen interessante Immobilien in Düsseldorf. Wer möchte nicht gerne direkt am Wasser wohnen, mit einem herrlichen Blick auf den Rhein und den vorbeifahrenden Schiffen.